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Es scheint, als liegt das Ganze nicht nur schon viele, viele Jahre zurück. Es scheint inzwischen als fand all das in einer anderen Welt statt. In gewisser Weise ist das auch so. Denn die Welt wie wir sie einst kannten, hat sich drastisch verändert. Keine Kunst, keine Kultur und kein Sport. Wesentliche Essenzen, die das gesellschaftliche Leben geprägt haben.

Keine Festivals oder Events mehr. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele in Erinnerungen schwelgen, wenn die alten, bekannten Klänge zu hören sind und man sich wieder in eine Zeit versetzt fühlt, in der einfach alles so viel besser war. Eines der größten Events zur Zeit der Jahrtausendwende war ohne jeden Zweifel die Loveparade in Berlin. Ein Technoevent, welches die Fans aus der ganzen Welt in den Bann zog. Kehren wir noch einmal zurück, was in jenen Jahren so einzigartig war.

Rave, Trance und Techno – die 1990 und 2000er im Bann der Bässe

Anfang der 1990er kamen die ersten elektrischen Songs auf den Musikmarkt und rasch entwickelte sich eine völlig bis dahin noch unbekannte Musikrichtung: Trance und Techno. Wichtigstes Merkmal waren die harten Bässe. Dabei entstanden im Laufe der Jahre verschiedene Untergruppierungen. So zum Beispiel der Hardcore. Die Beats per Minutes galten als Richtwert, wie hart der Song eingestuft werden konnte. Das war natürlich reine Geschmackssache. Je höher der Wert, desto schneller und härter jedoch die Bässe.

Trance hingegen sprach die breitere Masse schneller an. Der sogenannte Flow in den Songs nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in andere Dimension. In den Discotheken trugen die Lichttechniker ihr Übriges dazu bei, sich wirklich wie in einen Trancezustand zu tanzen. Eine ganze Generation liebte und feierte die neue Musikrichtung, die ganz Europa eroberte und zu einem Lebensgefühl einer ganzen Generation wurde.

Größtes Live Event für die Raver: Loveparade in Berlin

Was damals 1989 als verrückte Idee ins Leben gerufen wurde, entwickelte sich innerhalb von weniger als sieben Jahren zu einem der größten Technoevents überhaupt. Dr. Motte und Westbam galten als Begründer dieses Events und wurden schon bald als Helden gefeiert. Denn einmal im Jahr öffnete Berlin seine Tore für die tanzwütigen Gäste aus der ganzen Welt. Im Jahre 1998 und 1999 erreichte die Teilnehmerzahl Rekordwerte. Über 1,5 Millionen Menschen tanzten und feierten friedlich zu den wummernden Bässen.

Das beste Feeling war der Soundcheck. Bevor die eigentliche Loveparade sich in Bewegung setzen konnte, checkten die DJs die Technik. Sehr zur Freude der wartenden Menge. Markenzeichen waren bunte Klamotten, schrille Farben in den Haaren und Trillerpfeife. Sobald die ersten Bässe aus den gigantischen Lautsprechern klangen, bebte die Erde.

Dann dauerte es auch nicht mehr lang, bis sich die ersten Trucks in Bewegung setzten. Die Straße des 17. Juni hinunter bis zur Siegessäule und weiter zum Brandenburger Tor. Das Ganze noch einmal zurück, um sich zum Abschluss am Abend an der Siegessäule zu versammeln. Das war der Höhepunkt. Wenn alle Trucks auf einen Kanal stellten und die jährliche Hymne, welche von ganz unterschiedlichen Künstlern beigesteuert wurde, erklang.

Zu den großen DJs aus jenen Tagen zählen noch heute unter anderem: Marusha, Kai Tracid, Westbam, Dr. Motte, Blank & Jones. Sie haben die Musik zu dem gemacht, was sie bis heute unvergessen macht.

Erinnerungen wachhalten

Das Ende des großen Events ist vielen bekannt und leider hätte dieses Festival einen viel würdevolleren Abgang verdient. Doch irgendwann war es nur noch der Kommerz und nicht mehr das einstige Lebensgefühl. Wer diese Zeiten live miterlebt hat, schwebt gern in Erinnerungen. Nur leider ist das eine Musikrichtung, die heute nicht bei allen auf Zuspruch stößt. Um dennoch die Bässe richtig krachen zu lassen, helfen Kopfhörer. Die lassen es wenigstens zu, für eine kurze Zeit auszubrechen und sich noch einmal an die Siegessäule zu träumen. Um die passenden Kopfhörer zu finden, hilft eine Kaufberatung Kopfhörer im Internet. Da stehen einem gute Tests und Vergleiche zur Verfügung, um einen gute Entscheidung treffen zu können.